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<span class=uebersicht-detail-gross>Japanisches Blutgras</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, BAI MAO GEN, Alang-Alang-Gras</span>
Japanisches Blutgras , BAI MAO GEN, Alang-Alang-Gras pro Stk. nur
€ 4,60
Imperata cylindrica , Poaceae - Süssgräser



Das japanische Blutgras, auch Feuergras genannt, wird 30 bis 40 cm hoch und bringt bereits im Sommer eine auffallend, leuchtend rote Blattfärbung hervor, die gegen Herbst hin immer intensiver wird. Das Blutgras ist wärmeliebend und benötigt sonnige bis halbschattige Standorte.
Der Boden sollte unbedingt humos und durchlässig sein, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. In unseren Breitengraden kommt dieses wunderschöne Gras leider nicht zur Blüte, es ist jedoch winterhart.
Das Blutgras benötigt im Jahr der Pflanzung unbedingt einen Winterschutz aus Reisig oder Frostschutz-Vlies. Der Rückschnitt des dürren Laubes darf ausschließlich im Frühjahr erfolgen!

Heilkraut, TCM, Asiatisches Kraut

Das japanische Blutgras ist in den Ländern Japan, China und Korea heimisch und unter dem Namen "Alang-Alang-Gras" bekannt.
In der traditionellen chinesischen Medizin wird der Wurzelstock, der unter anderem Sylvin, Zitronensäure, Oxalsäure, Apfelsäure, Arundoin und Cylindrin enthält und auch "Bai Mao Gen" genannt wird, für folgende Krankheitsbilder verwendet:
Bai Mao Gen kühlt das Blut und stoppt Blutungen wie Blut im Urin, Nasenbluten, Blut husten oder Blut erbrechen.
Es löscht Wärme und fördert das Wasserlassen bei Beschwerden wie heiße Schmerzen beim Wasserlassen mit Ödem oder schwer Wasserlassen.
Es löscht Wärme aus dem Magen und den Lungen wie Übelkeit und Durst aufgrund von Magen Hitze oder Keuchen aufgrund von Lungenkrebs Hitze.
Sein Temperaturverhalten ist kalt - han,
Seine Geschmacksrichtung ist süß - gan, Wandlungsphase Erde
Seine Funktionskreise sind die Lunge - fei, der Magen - wei
und die Blase -pang-guang
Für ausführliche Beschreibungen oder Rezepte für Anwendungen wenden Sie sich bitte an einen Arzt der traditionellen chinesischen Medizin!
In der westlichen Medizin gibt es Forschungen um die Inhaltsstoffe des
japanischen Blutgrases zur Behandlung von Gelbsucht, Ödemen und
akuter Nephritis einzusetzen.
Japanisches Blutgras, BAI MAO GEN, Alang-Alang-Gras
<span class=uebersicht-detail-gross>Mädesüß echtes</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart</span>
Mädesüß echtes , Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart pro Stk. nur
€ 3,40
Filipendula ulmaria , Rosaceae - Rosengewächse



Das echte Mädesüß blüht je nach Region von Juni bis August. Auffällig sind seine doldentraubigen Blütenstände mit ihren vielen weiß erstrahlenden Einzelblüten, die einen süßlichen Duft verströmen, der an Honig bzw. Mandeln erinnert. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 50-150 cm und bevorzugt feucht, nasse Plätze an sonnig bis halbschattigen Standorten mit nährstoffreichen Böden wie Bachufern oder Gräben. Das echte Mädesüß ist bei uns voll winterhart.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Duftkraut, Färberkraut, Mystisches Kraut

Bei den Druiden der Kelten war das Mädesüß, das in der Zeit um die Sonnenwende blüht, eine der heiligsten Pflanzen. Sie schätzten den Duft der Blüten, die sie auch zum Süßen von Wein und Met verwendeten, nutzten die Pflanze zum Färben von Stoffen und wussten auch über dessen Wirkung gegen Schmerzen Bescheid. Auch der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in seinen Werken die Wirkung des Mädesüß.
Zu den Inhaltsstoffe zählen ätherische Öle, Zitronensäure, Gerbsäure, Vanillin, Heliotropin, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, der Farbstoff Spiraein und letztendlich Salizylsäureverbindungen.
Eben aus diesen konnte im Jahr 1897 der Apotheker Felix Hoffmann erstmals
Acetylsalicylsäure gewinnen, die seit damals Bestandteil vieler Schmerzmittel ist, wie zum Beispiel "Aspirin". Wer Aspirin nicht verträgt, sollte deshalb auch nicht Pflanzenteile des Mädesüß verwenden!!!
Die Inhaltsstoffe des Mädesüß verringern aber auch die Magensäure und somit die Übersäuerung des Magens bzw. helfen bei Sodbrennen. Aufgrund seiner positiven Wirkung bei Rheuma, Gicht und Gelenksschmerzen wird vermutet, dass Mädesüß eventuell auf die Übersäuerung des ganzen Körpers Einfluss hat.
Weitere Eigenschaften dieses Natur-Aspirin sind folgende:
Es wirkt entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, entgiftend, schmerzstillend, schweisstreibend und blutreinigend, führt zum Abschwellen gereizter Schleimhäute und hilft bei Fieber, Kopfschmerzen, Migräne, Blasenproblemen, Nierenproblemen und andere Schmerzen.
Auch bei Durchfall soll es hervorragend wirken.
Wenn man sich die Wirkungen aufgrund seiner Inhaltsstoffe vor Augen führt,
muss man sich fragen, warum man im Garten nicht schon eine ganze Plantage dieses Heilkrautes angelegt hat?!
Verwenden können Sie die Blüten, Blätter und Wurzeln der Pflanze.
Die Blüten sollten noch nicht ganz aufgeblüht sein, Wurzeln können Sie im Herbst oder Frühling ernten. Die getrockneten Pflanzenbestandteile sind auch in der Apotheke oder Drogerie erhältlich.
Kulinarisch lassen sich die Blüten zur Herstellung von Marmelade oder Kräuterwein verwenden. Speziell in der französischen und belgischen Küche gibt es Gerichte mit Mädesüß.
Im bäuerlichen Brauchtum wurde Mädesüß gerne zusammen mit anderen Kräutern als "Streukraut" verwendet, da sein angenehmer Duft für längere Zeit im Raum anhielt. Sozusagen der Raumspray früherer Zeiten!
Mädesüß echtes, Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart

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