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<span class=uebersicht-detail-gross>Wasserminze</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Bachminze</span>
Wasserminze , Bachminze pro Stk. nur
€ 3,20
Mentha aquatica , Lamiaceae - Lippenblütler



Die Wasserminze blüht blassviolett von Juli bis September, sie erreicht eine Höhe von 30 cm. Sie mag sonnige und feuchte Plätze, im Winter ist kein Schutz notwendig.

Heilkraut, Teekraut, Hildegard-Kraut, Duftkraut

In der Kräuterküche eignet sich die Wasserminze hervoragend zum Würzen frischer Speisen und Salate. Auch wohlschmeckende, erfrischende Tee´s lassen sich mit ihr zubereiten.
Die Wasserminze war eines der heiligen Kräutern der Druiden.
Seine Inhaltsstoffe werden gegen Kopfschmerzen, Migräne, Bauchschmerzen und Magenprobleme verwendet.
Wasserminze, Bachminze
<span class=uebersicht-detail-gross>Pfefferminze</span>
Pfefferminze pro Stk. nur
€ 2,90
Mentha piperita , Lamiaceae - Lippenblütler



Die Pfefferminze zeigt ihre schönen violetten Blüten von Juni bis September,
Wird bis zu 60 cm hoch und bevorzugt sonnige und halbschattige Plätze mit nährstoffreichem, feuchtem Boden. Im Winter ist kein Schutz notwendig.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Arkikanisches Kraut, Duftpflanze

Im Jahre 2004 wurde die Pfefferminze zur Arzneipflanze des Jahres gewählt.
Sie ist die bekannteste und beliebste Minze mit dem höchsten Menthol-Gehalt. Das Heilkraut wirkt anregend auf Gallenfluss und Gallensaftproduktion, krampflösend bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, antimikrobiell und antiviral. Das ätherische Öl wird auch zum Einreiben bei Migräne, Kopf- und Nervenschmerzen sowie zum Inhalieren bei Erkältungskrankheiten verwendet. In nordafrikanischen Ländern ist Pfefferminztee ein Nationalgetränk auch bei uns wird er gern getrunken.






Pfefferminze
<span class=uebersicht-detail-gross>Baldrian</span>
Baldrian pro Stk. nur
€ 3,20
Valeriana officinalis , Valerianaceae - Baldriangewächse



Der Baldrian erreicht eine Höhe von 1 m, seine rosaweißen Blütendolden zeigt er von Juni bis August und er bevorzugt einen halbschattigen Platz.
Den Winter übersteht er problemlos, er ist extrem frostfest.

Heilkraut, Teekraut, Hildegard von Bingen, Frauenkraut, Katzenkraut

Wer kennt sie nicht, die Baldriantropfen? - Die Heilkraft der Baldrianwurzel ist schon seit sehr früher Zeit bekannt.
Pedanios Dioscurides, Militärarzt unter Kaiser Claudius und Nero und bekanntester Pharmakologe des Altertums, spricht über Ihre Wirkungen als
harntreibend, menstruationsfördernd und erwärmend. Im Mittelalter hatte Baldrian den Ruf ein Allheilmittel zu sein - "Iß Baldrian und Bibernell, dann stirbst du nicht so schnell!". In späterer Zeit empfielt Hildegard von Bingen Baldrian gegen Brustfellentzündungen. Im 17. Jahrhundert wurde die Pflanze wegen seiner nervenberuhigenden Wirkung populär.
Die Inhaltsstoffe des Baldrian sind ätherische Öle, Baldriansäure, Harz, Sesquiterpene, hydrophile Lignane, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Alkaloide, Arnikaflavon und Valerensäure. Sesquiterpene verändern die Wahrnehmung von Nervenzellen, was eine entspannende Wirkung mit sich bringt. Verstärkt wird diese Wirkung zusätzlich durch die Valerensäure. Baldrian wirkt beruhigend, entspannend, krampflösend, konzentrationsfördernd und ganz wichtig, schlaffördernd.
Es gibt verschiedene Anwendungen der Baldrianwurzel: Als Tinktur, Tee als Kaltauszug oder Tee aus den Baldrianblüten. Die genauen Rezepturen erfahren Sie bei Ihrem Arzt, Apotheker, Homöopathen oder aus Fachliteratur.
Im Übrigen "fliegen" auch Katzen auf den Duft der Baldrianwurzeln!
Baldrian
<span class=uebersicht-detail-gross>Mädesüß echtes</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart</span>
Mädesüß echtes , Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart pro Stk. nur
€ 3,40
Filipendula ulmaria , Rosaceae - Rosengewächse



Das echte Mädesüß blüht je nach Region von Juni bis August. Auffällig sind seine doldentraubigen Blütenstände mit ihren vielen weiß erstrahlenden Einzelblüten, die einen süßlichen Duft verströmen, der an Honig bzw. Mandeln erinnert. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von 50-150 cm und bevorzugt feucht, nasse Plätze an sonnig bis halbschattigen Standorten mit nährstoffreichen Böden wie Bachufern oder Gräben. Das echte Mädesüß ist bei uns voll winterhart.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Duftkraut, Färberkraut, Mystisches Kraut

Bei den Druiden der Kelten war das Mädesüß, das in der Zeit um die Sonnenwende blüht, eine der heiligsten Pflanzen. Sie schätzten den Duft der Blüten, die sie auch zum Süßen von Wein und Met verwendeten, nutzten die Pflanze zum Färben von Stoffen und wussten auch über dessen Wirkung gegen Schmerzen Bescheid. Auch der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Eresos beschrieb in seinen Werken die Wirkung des Mädesüß.
Zu den Inhaltsstoffe zählen ätherische Öle, Zitronensäure, Gerbsäure, Vanillin, Heliotropin, Gaultherin, Kieselsäure, Terpene, Wachs, Fett, der Farbstoff Spiraein und letztendlich Salizylsäureverbindungen.
Eben aus diesen konnte im Jahr 1897 der Apotheker Felix Hoffmann erstmals
Acetylsalicylsäure gewinnen, die seit damals Bestandteil vieler Schmerzmittel ist, wie zum Beispiel "Aspirin". Wer Aspirin nicht verträgt, sollte deshalb auch nicht Pflanzenteile des Mädesüß verwenden!!!
Die Inhaltsstoffe des Mädesüß verringern aber auch die Magensäure und somit die Übersäuerung des Magens bzw. helfen bei Sodbrennen. Aufgrund seiner positiven Wirkung bei Rheuma, Gicht und Gelenksschmerzen wird vermutet, dass Mädesüß eventuell auf die Übersäuerung des ganzen Körpers Einfluss hat.
Weitere Eigenschaften dieses Natur-Aspirin sind folgende:
Es wirkt entzündungshemmend, fiebersenkend, harntreibend, entgiftend, schmerzstillend, schweisstreibend und blutreinigend, führt zum Abschwellen gereizter Schleimhäute und hilft bei Fieber, Kopfschmerzen, Migräne, Blasenproblemen, Nierenproblemen und andere Schmerzen.
Auch bei Durchfall soll es hervorragend wirken.
Wenn man sich die Wirkungen aufgrund seiner Inhaltsstoffe vor Augen führt,
muss man sich fragen, warum man im Garten nicht schon eine ganze Plantage dieses Heilkrautes angelegt hat?!
Verwenden können Sie die Blüten, Blätter und Wurzeln der Pflanze.
Die Blüten sollten noch nicht ganz aufgeblüht sein, Wurzeln können Sie im Herbst oder Frühling ernten. Die getrockneten Pflanzenbestandteile sind auch in der Apotheke oder Drogerie erhältlich.
Kulinarisch lassen sich die Blüten zur Herstellung von Marmelade oder Kräuterwein verwenden. Speziell in der französischen und belgischen Küche gibt es Gerichte mit Mädesüß.
Im bäuerlichen Brauchtum wurde Mädesüß gerne zusammen mit anderen Kräutern als "Streukraut" verwendet, da sein angenehmer Duft für längere Zeit im Raum anhielt. Sozusagen der Raumspray früherer Zeiten!
Mädesüß echtes, Beinkraut, Krampfkraut, Geissbart, Spierstaude, Wiesenkönigin, Wilder Flieder, Rüsterstaude, Bacholde, Waldbart

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