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<span class=uebersicht-detail-gross>Goldoregano</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Golddost</span>
Goldoregano , Golddost pro Stk. nur
€ 3,90
Origanum vulgare aureum , Lamiaceae -Lippenblütler



Der Goldoregano erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm und wächst an sonnigen bis halbschattigen Plätzen. Seine zarten weißen bis rosa Blüten kommen von Ende Juni bis August zum Vorschein. Dadurch, dass die Pflanze gelbe Blätter hat, ist ihr fast ein halbschattiger Standort lieber, denn bei vollem Sonnenschein kann es bei Wassermangel zu Verbrennungen der jungen Blätter kommen. Der Goldoregano ist vollständig winterhart, mag jedoch keine Staunässe.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Mediterranes Kraut

Das wirklich interessante am Goldoregano sind seine langen, spitzen Blätter, die mit ihrer kräftigen gelben Farbe im Garten oder in der Kräuterspirale einfach Aufsehen erregen. Der Goldoregano hat ein mildes Aroma und ist wie alle anderen Oregano-Sorten zu verwenden.
Volksmedizinisch wirken die Inhaltsstoffe des Goldoregano antiseptisch und antiviral. Die Anwendungsgebiete umfassen zum Beispiel Erkrankungen der Atemwege wie Husten, Krampfhusten oder Keuchhusten, Appetitlosigkeit, Entzündungen des Mundes und des Rachens oder bei Verdauungsstörungen.
Im Garten eignet sich der Goldoregano durch seinen flachen Wuchs hervorragend als Bodendecker. Auch für die Pflanzung in Ampeln ist er sehr gut geeignet. Überraschen Sie Ihre Freunde dieser außergewöhnlichen Pflanze.
Goldoregano, Golddost
<span class=uebersicht-detail-gross>Huflattich</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Ackerlattich, Brandlattich, Brustlattich, Eschhuflattich, Feldlattich, Hitzeblätter, Lehmblätter, Märzblume, Ohmblätter, Pferdefuss, Sandblume, Tabakkraut</span>
Huflattich , Ackerlattich, Brandlattich, Brustlattich, Eschhuflattich, Feldlattich, Hitzeblätter, Lehmblätter, Märzblume, Ohmblätter, Pferdefuss, Sandblume, Tabakkraut pro Stk. nur
€ 3,40
Tussilago farfara , Asteraceae - Korbblütler



Der Huflattich erreicht eine Wuchshöhe von 10-30 cm. Zuerst erscheinen zeitig im Frühjahr von Februar bis April die gelben Blüten, die großen hufeisenförmigen, gezahnten Blätter entfalten sich erst, wenn die Blüten abgeblüht sind. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein.
Besonders wohl fühlt sich die Pflane auf tonigen oder lehmigen, schweren Böden, gedeiht aber auch auf durchlässigen, trockenen Boden, im Gebirge sogar bis auf eine Seehöhe von zirka 2300 Metern.
Der Huflattich gilt auch als Zeigerpflanze für staunasse Böden.
Er besitzt einen Wurzelstock mit unterirdischen, kriechenden Ausläufern und ist voll winterhart.

Heilkraut, Hildegard von Bingen

Seit ältesten Zeiten ist der Huflattich als Heilkraut zur Linderung von Beschwerden wie Husten, Verschleimung, Asthma, Kehlkopf- oder Rachenkatarrh in Verwendung. Seine Inhaltsstoffe sind unter anderem
Schleimstoffe, Terpene wie Tussilagon, Triterpene, Pyrrolizidinalkaloide, Flavonoide, Bitterstoffe uvm..
Die Schleimstoffe bilden eine Schutzschicht über der betroffenen, entzündeten Schleimhaut in Mund oder Rachen und reduzieren dadurch den Hustenreiz. Pyrrolizidinalkaloide stehen nach neueren Forschungen wiederum unter Verdacht krebserregend zu sein. Man sollte daher, nach Meinung von Fachleuten auf die heilenden Kräfte des Huflattichs nicht länger wie 3-4 Wochen pro Jahr zurückgreifen. Holen Sie auf jeden Fall vor einer Anwendung den Rat Ihres Arztes, Apothekers oder Homöopathen ein.

Hippokrates empfahl die Anwendung einer Abkochung des Huflattichs zur Erweichung von eitrigen Geschwüren. Die Ärzte und Naturforscher Dioskurides und Plinius waren vom Gebrauch und der Wirkung der Pflanze in Teeform bei Lungenkrankheiten überzeugt. Hildegard von Bingen verweist auf die Heilkraft des Huflattichs bei Erkrankungen der Atmungsorgane und auch Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp verwendete den Huflattich nicht nur gegen Husten und Katarrhe, sondern kannte auch die heilende Wirkung der frischen Blätter beim Auflegen auf offene Geschwüre.
Huflattich, Ackerlattich, Brandlattich, Brustlattich, Eschhuflattich, Feldlattich, Hitzeblätter, Lehmblätter, Märzblume, Ohmblätter, Pferdefuss, Sandblume, Tabakkraut

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