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<span class=uebersicht-detail-gross>Frauenmantel</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Frauenhilf, Muttergottesmantel, Alchemistenkraut, Frauentrost, Gewittergras, Himmelstau, Marienblümli, Marienkraut, Perlkraut</span>
Frauenmantel , Frauenhilf, Muttergottesmantel, Alchemistenkraut, Frauentrost, Gewittergras, Himmelstau, Marienblümli, Marienkraut, Perlkraut pro Stk. nur
€ 2,90
Alchemilla vulgaris , Rosaceae - Rosengewächse



Von Mai bis August gelbgrün blühend, ist der gewöhnliche Frauenmantel eines der ersten Farbhöhepunkte der Blütensaison. Mit einer Höhe von 40-50 cm wächst sie an sonnigen bis schattigen Standorten und ist absolut winterhart Alchemilla bevorzugt durchlässige Böden. Der Frauenmantel eine so genannte Wetterpflanze, das heißt, dass das Kraut bei herannahenden Regen"schwitzt".

Heilkraut, Teekraut, Hildegard-Kraut, Frauenkraut, Färbekraut

Der Frauenmantel ist eine anspruchslose Pflanze und ein Heilkraut gegen typische Frauenleiden. Seine Blätter enthält ca. 5-8% Gerbstofffe, hauptsächlich Ellagitannine und Flavonoide, Saponine, Glykoside, ätherisches Öl, Harze und Lecithin. Aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe wirkt es entzündungshemmend und wundheilend. Saponin steigert die Funktion der Drüsen, wirkt harntreibend und leicht schmerzstillend.
Hildegard v. Bingen empfahl die Pflanze bei Frauenleiden.
In der Renaissance glaubte man, die Jungfräulichkeit und Schönheit durch Frauenmantel wiedererlangen zu können. Außerdem liefert Frauenmantel einen leuchtend grünen Farbstoff, der für des Färben von Wolle verwendet wird. Die Sammelzeit für Frauenmantel reicht von Anfang Mai bis in den September. Dabei sammelt man das ganze Kraut.
Die traditionelle Kräutermedizin hat mit Frauenmantel gute Erfolge gegen Regelschmerzen, starke Menstruationsblutungen, Umstellungsprobleme in den Wechseljahren erzielt. Frauenmantel hilft auch bei Zahnfleisch- und Kehlkopfentzündungen.





Frauenmantel, Frauenhilf, Muttergottesmantel, Alchemistenkraut, Frauentrost, Gewittergras, Himmelstau, Marienblümli, Marienkraut, Perlkraut
<span class=uebersicht-detail-gross>Eberraute</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Abraute, Amberbaum, Staubwurz, Zitronenkraut, Eberreis</span>
Eberraute , Abraute, Amberbaum, Staubwurz, Zitronenkraut, Eberreis pro Stk. nur
€ 2,90
Artemisia abrotanum , Asteraceae - Korbblütler



Die Eberraute ist eine ausdauernd, krautige Pflanze und erreicht in der Natur eine Wuchshöhe von 50 bis 150 cm. Sie blüht von Juli bis Oktober mit blassgelben Blütenköpfchen. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Standort mit eher trockenem Boden, der aber durchaus humos sein soll.
Das Cola-Kraut ist voll winterhart.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Frauenkraut, Mediterranes Kraut

Die Eberraute ist mit Beifuss und Wermut verwandt, stammt aus Westasien und gelangte mit Mönchen zu uns nach Europa. Sie war fortan aufgrund ihrer gesundheitsunterstützenden Inhaltsstoffe fester Bestandteil in den
Klostergärten. Sie enthält ätherische Öle, Abrotin, Bitterstoffe und Gerbstoffe.
Diese wirken magenstärkend, appetitanregend,verdauungsfördernd, abwehrstärkend, antibakteriell, beruhigend, harntreibend, krampflösend und schweisstreibend.
Dementsprechend gibt es eine Vielzahl an Anwendungen:
Die Eberraute kommt in der Volksmedizin bei chronischen Entzündungen, Hauterkrankungen, Rheumatismus und Gicht, Kurzatmigkeit und Krämpfen zum Einsatz. Bei Husten, Bronchitis und Frauenbeschwerden bringt sie Linderung und wirkt stärkend auf die Verdauungsorgane und Harnorgane. Weiters kommt sie bei Schlafstörungen, Würmern bei Kindern, Fieber und Wechseljahrsbeschwerden zur Verwendung.
Die Eberraute wird in der Homöopathie eingesetzt!

Als Würzkraut ist es heutzutage eher unbekannt. In früheren Zeiten verwendete man die zarten Triebspitzen in der Küche hauptsächlich zum Würzen und Verfeinern von fetten Fleischgerichten. Man sollte dabei vorsichtig sein, dass man keine älteren Blätter erwischt, denn diese haben einen sehr herben, kräftigen Geschmack.
Den Namen "Cola-Kraut" hat es von den Kindern verliehen bekommen, denn wenn Sie mit Ihren Händen zart über die Triebspitzen drüberfahren, verströmt die Eberraute einen Duft, der an Cola erinnert.


Eberraute, Abraute, Amberbaum, Staubwurz, Zitronenkraut, Eberreis
Stück:   
<span class=uebersicht-detail-gross>Pimpernelle</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Kleiner Wiesenknopf, Blutstillerin, Herrgottsworte, Megenkraut</span>
Pimpernelle , Kleiner Wiesenknopf, Blutstillerin, Herrgottsworte, Megenkraut pro Stk. nur
€ 2,90
Sanguisorba minor hort , Rosaceae - Rosengewächse



Die kleine Pimpernelle blüht mit winzigen rötlichen Blüten zwischen Juni und Juli, sie wird bis zu 30 cm groß und bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Sie ist extrem frostfest.

Gewürzkraut, Heilkraut

Die jungen Blätter der kleinen Pimpernelle weisen einen nussigen Geschmack nach Gurken auf. Dieser ist umso stärker, je feuchter der Standort des Krautes ist. In der Kräuterküche eignen sich die vitaminreichen Blätter sehr gut zum Verfeinern von Suppen oder Salaten.
Die Blätter werden aber immer erst den fertigen Speisen zugegeben, da sie beim Mitkochen den Geschmack verlieren würden.
Ein Tee aus den Blättern hilf bei äußerer Anwendung gegen gerötete Haut oder Sonnenbrand, getrunken wirkt er appetitanregend und verdauungsfördernd sowie harntreibend.
In der Volksmedizin nutzt man die Inhaltsstoffe in Form eines Aufgußes auch bei Beschwerden der Leber und der Galle oder bei Zahnfleischentzündungen.
Pimpernelle, Kleiner Wiesenknopf, Blutstillerin, Herrgottsworte, Megenkraut
<span class=uebersicht-detail-gross>Heil-Ziest</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Betonie, Betonienziest, Ziest, Heil-Batunge, Pfaffenblume, Zahnkraut, Flohblume</span>
Heil-Ziest , Betonie, Betonienziest, Ziest, Heil-Batunge, Pfaffenblume, Zahnkraut, Flohblume pro Stk. nur
€ 3,20
Stachys officinalis , Lamiaceae - Lippenblütler



Der Heil-Ziest erreicht eine Wuchshöhe von 50-70 cm. Er bevorzugt sonnige Standorte und bringt seine auffallenden, purpurroten Blüten von Juli bis August hervor. Die Pflanze ist voll frostfest und winterhart.

Heilkraut, Teekraut, Hildegard von Bingen, Frauenkraut, Wildkraut

Bereits im ägyptischen, griechischen und römischen Altertum schätzte man den Heilziest für seine Heilkraft. Der Leibarzt von Kaiser Augu­stus, Antonius Musa, zum Beispiel stellte die Betonie in seiner Schrift "De herba betonica" als Allheilmittel dar und nach Plinius dem Älteren, einem römischen Gelehrten und Verfasser des naturwissenschaftlichen Werkes "Naturalis historia", wurde einem Kranken zumeist Betonie verabreicht, wenn man nach seinen Krankheitssymptomen auf keine genaue Krankheit schliessen konnte. Hildegard von Bingen verordnete den Heil-Ziest vor allem bei Monatsbeschwerden.
Die Inhaltsstoffe sind neben Alkaloiden wie Stachydrin, Turicin und Betonicin, Gerbstoffe, nicht spezifizierte Bitterstoffe und verschiedene Phenylethylglykoside. Diese wirken blutstillend, entzündungshemmend, kräftigend und schleimlösend. In der traditionellen Medizin kommt Betonie bei der Behandlung von Verdauungsstörungen, Durchfallerkrankungen und Atemwegskatarrh zum Einsatz. Dazu bereitet man aus dem ganzen Kraut (Sammelzeit ist von Juli bis August) einen Tee, den man für die innerliche Anwendung trinken kann und bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt. Der Heil-Ziest wirkt angeblich aber auch bei Nervenschmerzen und lindert Stress und Spannungen.
In der Homöopathie verwendet man Stachys officinalis HAB 1, die frische, blühende Pflanze, bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse.
Auch sollen ergraute Haare nach einer Spülung mit den Aufguss des Krautes dunkler erscheinen. Es scheint tatsächlich so, als ob der Heil-Ziest, wie schon Antonius Musa vor hunderten Jahren urteilte, ein Allheilmittel ist!
Heil-Ziest, Betonie, Betonienziest, Ziest, Heil-Batunge, Pfaffenblume, Zahnkraut, Flohblume
Stück:   
<span class=uebersicht-detail-gross>Muskateller Salbei</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Gartenscharlach, Muskat-Salbei, Muskateller-Salbei, Römischer Salbei, Stinkender Salbei, Wetterdamm</span>
Muskateller Salbei , Gartenscharlach, Muskat-Salbei, Muskateller-Salbei, Römischer Salbei, Stinkender Salbei, Wetterdamm pro Stk. nur
€ 3,90
Salvia sclarea , Lamiceae – Lippenblütler



Der Muskatellersalbei erreicht eine Wuchshöhe von 50 - 110 cm und er blüht von Anfang Juni bis zirka Ende Juli, wobei die Farbe der Blüten ein Farbspektrum von weiß, rosa über hellblau bis ins violett umfasst. Als Standort bevorzugt er sonnige, geschützte Standorte auf etwas sandigen Böden. Bei zu nassem Winterwetter oder bei Temperaturen unter -15°C kann die Pflanze absterben.

Gewürzkraut, Heilkraut, Teekraut, Hildegard von Bingen

Salvia sclarea kommt von Südeuropa, Nordafrika bis Westasien vor wird aber auch in Mitteleuropa kultiviert. Er duftet aromatisch nach Gewürz und einer Note Zitrone und wird deshalb auch in der Küche zum Verfeinern von Süßspeisen und Getränken verwendet.
Seine Inhaltsstoffe sind unter anderem ätherische Öle Rosmarinsäure, Buttersäure , Gerbsäure, Kampfer, Sclareol, Gerbsäure, Limonen und Terpinolen. Diese wirken in ihrer Kombination antibakteriell, adstringierend, schmerzstillend, tonisierend, verdauungsfördernd, krampflösend und menstruationsfördernd. Schon Hildegard von Bingen wandte den Muskatellersalbei bei Beschwerden wie Appetitlosigkeit, Problemen der Verdauung wie Blähungen oder Verdauungsschwäche an.
Volksmedizinisch kommt er aber auch bei Durchfall, Krämpfen, Entzündungen des Zahnfleisches, Frauenkrankheiten sowie bei Menstruationsbeschwerden zum Einsatz.
Anwendung findet er in Form von Tee, einer Tinktur und äußerlich als Bestandteil von Salben oder Cremes.
Wegen seiner verdauungsfördernden Eigenschaft wird er zum Beispiel auch Kräuterlikören beigemischt.
Muskateller Salbei, Gartenscharlach, Muskat-Salbei, Muskateller-Salbei, Römischer Salbei, Stinkender Salbei, Wetterdamm
Stück:   
<span class=uebersicht-detail-gross>Parakresse</span> <span class=uebersicht-detail-klein>, Jambú, Zahnwehpflanze, Prickelknöpfchen</span>
Parakresse , Jambú, Zahnwehpflanze, Prickelknöpfchen pro Stk. nur
€ 2,90
Acmella oleracea , Asteraceae - Korbblütler



Die Parakresse ist blühend von August bis Oktober gelb blühend, erreicht eine Höhe von ca.15 cm und mag sonnige Standorte.
Leider ist sie nur einjährig, ist aber jedes Jahr auf´s neue ein Erlebnis!
Am besten gedeiht sie in lockerer, humoser Erde.

Gewürzkraut, Heilkraut, Indianisches Kraut

Die Parakresse, Acmella oleracea wird in Nordbrasilien als Jambú bezeichnet.
Gekochte Jambú Blätter werden im Norden Brasiliens für verschiedene traditionelle Gerichte verwendet.
Die Blätter der Parakresse rufen ein ungewohntes „prickelndes", leicht betäubendes Gefühl an der Zungenspitze hervor.
Sie sind reich an Vitamin C und ihnen wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt; antibakterielle Effekte wurden bisher allerdings nicht nachgewiesen.
Jambú Pflanzen werden in der Volksheilkunde gegen Rheuma, Gicht und Zahnfleischentzündungen eingesetzt.

Parakresse ist sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten, aber empfindlich gegen Frost und Trockenheit.
Sie sollte daher erst ab Mitte Mai ins Freie gepflanzt werden.
Parakresse, Jambú, Zahnwehpflanze, Prickelknöpfchen
Stück:   

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