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Die Eberraute – Artemisia abrotanum

Die Eberraute, lat. Artemisia abrotanum, gehört zu den Beifußgewächsen und somit zur Familie der Korbblütengewächse. Die Herkunft der Eberraute ist wahrscheinlich Kleinasien, sie ist in Teilen Europas eingebürgert, aber inzwischen sehr selten geworden. Dabei ist sie mit ihrem filigranen, graugrünen Blattwerk ein sehr dekorativer Halbstrauch mit Zitronenduft. Die oberirdischen Teile der Pflanze enthalten ätherisches Öl, Bitter-und Gerbstoffe, Rutin und Cumarin, sowie das Alkaloid Abrotin. Die Inhaltsstoffe sind ähnlich dem Wermut und Beifuß, jedoch ist der bittere Geschmack nicht so sehr ausgeprägt. Aufgrund der Inhaltsstoffe sollte man die Eberraute, wenn zur Einnahme bestimmt, sehr sparsam dosieren. Zum Würzen eignet sie sich hauptsächlich von deftigem Fleisch.

Der deutsche Name Eberraute hat nichts mit Eber zu tun, obwohl der Eber auch als heiliges Tier der griechischen Göttin Artemis, die der Pflanze den Namen gab, galt. Eher ist der Name eine Verballhornung des lateinischen Wortes abrotanum. Artemis war die griechische Göttin der Jagd, aber auch der Gebärenden, Hüterin der Frauen. Daraus lässt sich auch die Anwendung im Altertum als Mittel gegen Geschwüre, Beulen und Brüche und als Mittel das die Monatsblutung fördert, ableiten. Jedoch wurde es auch zur Abtreibung verwendet, daher und aufgrund der Inhaltsstoffe soll das Kraut nicht in der Schwangerschaft angewendet werden. Schon in keltischer Zeit wurde die Eberraute für die Verdauung verwendet. Sie wird bis jetzt volksmedizinisch zur Kräftigung, als appetitanregendes Mittel und auch gegen Gicht verwendet.

In der Homöopathie verwendet man Abrotanum zum Beispiel als Stärkungsmittel für alte, eher zornige Menschen mit tiefliegenden Augen, bleichem runzligen Gesicht und schlechten Zähnen, die zwar Heißhunger haben, meist auf Milch und Brot, aber trotzdem unter Gewichtsverlust leiden. Jedoch können sie auch unter rheumatischen Beschwerden, hauptsächlich in der Schulter, und Verdauungsbeschwerden leiden.